Das bin ich – Tierfotografie mit Herz, Erfahrung und echter Verbindung
Ich kann mir ein Leben ohne Tiere kaum vorstellen – auch wenn aktuell kein Hund an meiner Seite lebt.
Nicht, weil die Liebe fehlt, sondern weil Verantwortung manchmal bedeutet, bewusst Raum zu lassen. Mit einem Kleinkind, Waldkindergarten, Kinderkeimen und einem sehr
lebendigen Alltag ist es für mich im Moment eine Erleichterung, nicht zusätzlich für eine Fellnase verantwortlich zu sein.
Stattdessen leben bei uns zwei Springspinnen in ihren Terrarien. Und ja – ich sitze manchmal eine halbe Stunde davor und beobachte sie. Ihre Blicke, ihr Mut, ihr Verhalten: Sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Wer sich damit nicht beschäftigt, glaubt kaum, dass selbst so kleine Lebewesen so viel Persönlichkeit haben.
Fotografie war dabei schon immer ein Teil von mir, lange bevor sie mein Beruf wurde.
Vor allem Hunde haben mich von Anfang an begleitet: ihre Persönlichkeiten, ihre Eigenheiten, ihre leisen Signale. Genau dieses feine Lesen zwischen den Zeilen ist
heute die Basis meiner Arbeit als Tierfotografin.
Es geht mir nicht um perfekte Posen oder schnelle Ergebnisse.
Es geht um echte Verbindung. Um Respekt. Und um Bilder, die nicht laut sind – sondern ehrlich.
Mein Weg zur Tierfotografie
Schon früh war klar: Tiere sind für mich keine „Begleiter nebenbei“. Sie sind Individuen.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, hatte meinen ersten eigenen Hund mit 13 und seitdem eigentlich immer mindestens einen an meiner Seite. Über die Jahre durfte ich mit
unzähligen Charakteren leben, arbeiten und lernen – vom sensiblen Familienhund bis zum hoch spezialisierten Diensthund.
Beruflich war ich viele Jahre im Sicherheitsbereich tätig. Ein Job, der mir Struktur gegeben hat, mich aber irgendwann nicht mehr erfüllt hat. Ich wollte tiefer gehen, mich weiterentwickeln – und habe mich bewusst für ein Fernstudium in digitaler Fotografie entschieden, das ich mit sehr gut abgeschlossen habe.
Diese Kombination aus technischem Wissen und praktischer Erfahrung mit Tieren prägt meine Arbeit bis heute.
Erfahrung, die man nicht lernen kann – aber erleben
Ein prägender Abschnitt meines Lebens war meine Zeit als Hundeführerin eines Sprengstoffspürhundes am Flughafen
Frankfurt.
Mein Diensthund Joker, ein Deutscher Schäferhund, war hochintelligent – und alles andere als einfach. Starke
Allergien, ein sehr anspruchsvoller sozialer Charakter und klare Grenzen im Umgang mit Menschen und anderen Tieren.
Diese Jahre haben mich gelehrt:
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Körpersprache zu lesen, bevor etwas passiert
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Situationen ruhig zu führen
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Bedürfnisse zu respektieren
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und vor allem: niemals über ein Tier hinwegzuarbeiten
Neben der Arbeit am Flughafen waren wir auch landespolizeilich geprüft und unter anderem beim G20-Gipfel in Hamburg im Einsatz. Verantwortung auf diesem Niveau schärft den Blick – und die Haltung.
Auch abseits davon habe ich in Hundeschulen und einer Hundepension gearbeitet. Ich habe mit unzähligen Hunden unterschiedlichster Herkunft, Geschichte und Persönlichkeit zu tun gehabt. Diese Erfahrung kann man nicht aus Büchern lernen – man sammelt sie im echten Leben.
Warum Erfahrung für meine Fotografie entscheidend ist
Einige Hunde (und viele Katzen) mögen keine fremden Menschen in ihrem persönlichen Raum.
Manche brauchen Abstand. Manche Zeit. Manche klare Strukturen.
Meine Art zu fotografieren passt sich dem Tier an – nicht umgekehrt.
Das bedeutet:
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Ich arbeite auf Wunsch aus der Distanz
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Ich verzichte auf Nähe, wenn sie Stress bedeutet
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Ich gebe Pausen, wenn sie gebraucht werden
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Ich erzwinge nichts, was sich nicht richtig anfühlt
Diese Haltung gilt für Hunde genauso wie für Katzen – und übrigens auch für andere Tiere, die ich bereits vor der Linse hatte: Pferde, Nerze, Stinktiere oder Erdmännchen. Jedes Tier kommuniziert. Man muss nur bereit sein zuzuhören.
Manche der Themen, die hier anklingen, habe ich in meinen Text-PDFs weiter ausgeführt – zum Beispiel den Umgang mit sensiblen Tieren, Erwartungen an ein Fotoshooting oder die Frage, wann ein Shooting sinnvoll ist und wann nicht.
Diese Texte stelle ich über meinen Newsletter zur Verfügung.
Mein Blick auf Fotografie: Verbindung statt Inszenierung
In meiner Fotografie steht nicht mein künstlerisches Ego im Vordergrund.
Mein Maßstab ist ein anderer:
Das sind deine Bilder. Du schaust sie dir ein Leben lang an. Sie müssen dir gefallen.
Natürlich bringe ich mein Wissen, mein Auge und meine Erfahrung ein. Aber ich arbeite nicht nach dem Prinzip „Das ist mein Stil, friss oder stirb“. Mir ist wichtig, dass sich meine Kund:innen gesehen fühlen – und dass die Bilder ihre Geschichte erzählen, nicht meine.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum meine Kund:innen mir so viel Vertrauen entgegenbringen und im Durchschnitt zwischen 800 und 1.000 Euro, oft auch deutlich mehr, in ihre Erinnerungen investieren. Nicht, weil ich günstig bin – sondern weil sie sich gut aufgehoben fühlen.
Tierwohl ist keine Option – sondern Voraussetzung
Ein weiterer Punkt, der mir sehr am Herzen liegt:
Ich fotografiere nicht auf Messen, in Kaufhäusern oder bei hektischen Shop-Aktionen.
Ich habe es ausprobiert. Und ich habe gesehen, was Stress mit Tieren macht:
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lange Wartezeiten
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kaum Rückzugsmöglichkeiten
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Überforderung
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angespannte Körpersprache
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Bilder, denen man ansieht, dass niemand wirklich entspannt war
Das ist nicht die Art von Fotografie, die ich vertreten kann.
Meine Shootings sollen sich leicht anfühlen.
Ruhig. Wertschätzend. Mit Zeit füreinander.
Die Bilder sollen später nicht sagen:
„Gott, war das stressig.“
Sondern:
„Weißt du noch, wie schön das war?“
Anerkennung ohne großes Tamtam
2023 wurde eines meiner Bilder mit einem Bronze Award beim International Pet Photographer of the Year ausgezeichnet.
Für mich ist das kein Titel, mit dem ich hausieren gehe – sondern eine stille Bestätigung dafür, dass respektvolle, ruhige
und ehrliche Tierfotografie gesehen wird. Auch international.
Wo ich arbeite – und für wen
Mein Studio befindet sich in Bad Vilbel-Massenheim, meine Outdoor-Locations liegen meist
im Rhein-Main-Gebiet im Umkreis von etwa 30–45 Minuten.
Regelmäßig bin ich auch in Thüringen (Raum Nordhausen) gebucht – und auf Anfrage weltweit.
Ob Einzelperson, Paar oder Familie:
Entscheidend ist nicht eure Konstellation, sondern eure Haltung.
Wenn du Wert auf Qualität legst, auf echte Bilder und auf einen respektvollen Umgang mit deinem Tier, bist du bei mir richtig.
Ein leiser Ausblick
Es gibt Geschichten, die erzähle ich bewusst nicht auf einmal.
Über Seelenhunde. Über Verlust. Über Erinnerungen, die man gern früher festgehalten hätte.
Diese Themen bekommen ihren eigenen Raum.
Denn sie verdienen Tiefe – und Zeit.
Häufige Fragen
Fotografierst du nur Hunde und Katzen?
Nein. Hunde und Katzen stehen im Fokus, aber ich arbeite auch mit anderen Tieren – immer abhängig von Rahmenbedingungen und Tierwohl.
Muss mein Tier perfekt hören oder „funktionieren“?
Ganz klar: nein. Charaktere sind willkommen. Auch die schwierigen.
Arbeitest du mit Kindern?
Ja. Als Mutter einer kleinen Tochter (Ria) weiß ich, wie wichtig es ist, Signale zu lesen – bei Kindern genauso wie bei Tieren.
Zum Schluss – oder besser: als Anfang
Wenn du Bilder suchst, die mehr sind als Momentaufnahmen.
Wenn dir das Wohl deines Tieres genauso wichtig ist wie das Ergebnis.
Und wenn du dir Erinnerungen wünschst, die sich auch Jahre später noch richtig anfühlen –
dann freue ich mich, dich kennenzulernen.



